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2. Oktober 2014

SCHNELLE HIRSEPFANNE MIT CASHEW-JOGHURT-CREAM

Die liebe Angie von Bissen fürs Gewissen ruft zu Blogevent "Futter für die Mutter" auf. Da ich wie sie stillende, vegan liebende Mutter bin, habe ich natürlich ein schnelles, einfaches Rezept für sie in Petto.
Schnell und gesund soll es sein, da hab ich was.

Bissen für's Gewissen

Diesmal gibt es mein Lieblingsgetreide und zwar Hirse. Hirse hat meine Mama früher schon immer wieder mal gekocht und ich hatte dabei immer die Kolben, welche bei unseren Wellensittichen im Käfig hingen im Kopf. Lecker wars aber, so liebe ich bis heute meine Hirse.
Für Mamas ein ideales Korn, weil es reich an Eisen und super schnell gekocht ist. Bei uns gibt es Hirse als Bratlinge, süßen Brei uns als Beilage für die Hirsepfanne.
Dazu Zucchini und Karotten, beides wunderbar milchbildend.
Als ich damals schwanger war, meinte eine Hebamme zu mir, dass ich als Veganerin nicht wirklich stillen könnte. Meistens hätten wir Veganer zu wenig Milch. Was sich nicht bewahrheitet hat, mit der richtigen Ernährung, stille ich unseren Ben mittlerweile schon fast 10 Monate voll. So lange habe ich bei unserer Tochter nicht gestillt und dort habe ich mich noch konventionell ernährt.

Für die Cashew-Joghurt Creme braucht ihr einen kleinen Mixer wie Magic Maxx oder Personal Blender. Wenn ihr so etwas nicht habt, dann weicht ihr die Cashews vorher 3 Stunden ein, dann klappt es vielleicht auch mit einem Pürierstab.

Schnelle Hirsepfanne mit Cashew-Joghurt Crem

Bei uns gibt es dieses Gericht immer, wenn es schnell gehen muss. Ganz schnell geht es auch mit einer Packung TK- Kaisergemüse. Ansonsten könnt ihr das Gemüse auch schon einmal vorschneiden, z.B. wenn das Baby schläft und dann könnt ihr den Rest auch mit Baby im Arm kochen.

Schnelle Hirsepfanne mit Cashew-Joghurt Crem

Viele Grüße aus der Küche wünscht euch

Stefanie







25. August 2014

WORST CASE - KEINE SCHOKOLADE IM HAUS - SALTY CARAMEL ROHKOST COOKIES

Heute ist er eingetreten, mein persönlicher Worst Case!

Ich hatte keine Schokolade mehr im Haus.

Ich kann ja auf alles verzichten, aber Schokolade ist fast immer im Haus.
Bevor jetzt einige denken, Schokolade ist doch nicht gesund - da habt ihr zum Teil recht.

Ich bevorzuge die Schokolade von Alnatura "Feine Bitter", sie hat einen hohen Kakaoanteil und somit einen niedrigen Anteil aus Zucker. Zudem besteht sie nur aus Kakaobutter, Kakao und eben Rohrohrzucker.
Also ist sie sogar noch vegan, und dass Kakao gesund sein soll, habt ihr ja sicher auch schon gehört  *zwinker*

So, nur leider kann ich auch keine Schokolade selber machen, da mein Kakao auch aufgebraucht ist - also was nun?

Da habe ich mal einige Zutaten zusammen gesucht, welche in meinem letzten Paket von prohviant waren und habe Rohkost - Cookies gezaubert.

Ich liebe ja Roh-Kost Leckereien wie ihr hier und hier schon erfahren habt.

Glaubt mir die Cookies sind so lecker, ich musste mich wirklich beherrschen sie auch zu Cookies zu formen und nicht gleich zu essen.


Durch die wertvollen Zutaten wie Hanfsamen (reich an essentiellen Aminosäuren und Omega 3 u. 6 Säuren), sowie dem Süßlupinenmehl und Buchweizenmehl (reich an essentiellen Aminosäuren) und Kokosöl sind sie auch noch sehr gesund.

Salty Caramel Rohkost Cookies

Inspiriert wurde ich von einem Rezept von Amber Shea Crawley aus dem Buch "Practically Raw"

Das Buch ist auf englisch und verwendet Cup-Größen, ihr könnt eine normale Kaffeetasse nehmen, ich verwende diese schönen Cup-Maßbecher.

Salty Caramel Rohkost Cookies
Zutaten 
1 Tasse       Cashewkerne*
1/4 Tasse    Kokosblütenzucker*
1/4 Tasse    Honig/ Agavendickssaft (roh)
1/2 TL         Salz
1 EL            Hanfsamen*
2 EL            Süsslupinenmehl*
1/4 Tasse    Buchweizenmehl
2 EL            Kokosöl, geschmolzen
1/4 TL         Vanillepulver

* Zutaten wurden mir von prohviant zum Testen zur Verfügung gestellt (Werbung)

Zubereitung
Die Cashewkerne in einem Food Processor fast fein mahlen. Etwa 1/4 Tasse von den Kernen aus dem Food Processor entnehmen. Die restlichen Kerne mit dem Kokosblütenzucker und Salz ganz fein mahlen.
Jetzt das Kokosöl, Vanillepulver und den Honig zugeben und alles noch mal durchmixen bis eine teigähnliche Konsistenz entsteht.
Diese Mischung  mit den übrigen Cashewkernen, Hanfsamen, Buchweizenmehl, Süßlupinenmehl verkneten. Evtl, ganz wenig Wasser oder Kokosöl zu geben, bis eine gut formbare Masse entsteht. (Aber wirklich nur Wasser zufügen, wenn gar nichts mehr geht, und nur ganz wenig, sonst wird es matschig)
Diese könnt ihr zu einer Rolle formen und 1 cm dicke Scheiben abschneiden und diese dann zu Cookies formen und am besten gleich aufessen auf ein mit Backpapier belegtes Brett legen.
Anschließen kühl stellen, entweder im Kühlschrank oder Gefrierfach. Das Kokosöl wird dann fest und die Cookies somit auch.

Die Cookies werden nicht gebacken und haben daher nicht so wirklich die Konsistenz eines bekannten Cookies, aber sie schmecken himmlisch.

Ihr könnt die Cookies auch  backen ( ich habe es nicht ausprobiert) für 5 Minuten bei 175°C, bis sie am Rand Farbe bekommen.

Ich wünsche euch viel Genuß beim Fingerschlecken, und vergesst nicht, bei der Verlosung hier mit zu machen.



Viele Grüße aus der Küche

Stefanie







12. August 2014

NOCH EIN ROHER SCHOKOPUDDING - ABER MIT GEHEIMER ZUTAT

Als erstes müsst ihr mir versprechen, dass ihr niemanden verratet was diese geheime Zutat ist.

Warum?

Weil wahrscheinlich die meisten den Pudding nicht mehr essen werden oder es äußerst seltsam finden werden ihn zu essen.


roher Schokopudding


Außer ihr begegnet solchen Gesund-Essern wie mir und meiner treuen Leserin Michaela, welche mir das Rezept verraten hat.

In einem unserer E-Mail Kontakte erwähnte sie mir, dass sie gerne diese geheime Zutat in süßer Variante zubereitet, und da wurde ich neugierig und fragte nach.


Sie schrieb mir das Rezept auf und ich habe es heute ausprobiert. Sehr, sehr lecker und ehrlich gesagt schmeckt man die Zutat überhaupt nicht raus. Michaela hat das Rezept ursprünglich vom Versand Prohviant, hat es aber schon abgewandelt und ich habe es auch noch einmal verändert.
Ein Rezept auf seiner Reise.

Aber glaubt mir, sagt euren Kindern und Männern lieber nicht was drin ist, außer sie essen genauso gern gesund und sind dabei noch genauso experimentierfreudig wie ihr.

Jetzt seid ihr aber neugierig, was in diesem gut aussehenden Pudding drin ist, oder?

Es gib ja schon viele Varianten des Rohkostpuddings, aber diese Variante habe ich bislang noch  nicht gekannt.

Von Schokoladenpudding aus Avocados habt ihr wahrscheinlich schon gehört, aber nicht von Pudding aus Zucchini, oder?

Genau, Zucchini - ich habe auch erst einmal gestutzt, aber neugierig wie ich bin, habe ich ihn ausprobiert und was soll ich sagen - er schmeckt. Er schmeckt sogar sehr gut!


Also die perfekte Variante für jeden, dem die Avocado allein zu fettig gewesen ist. Zudem liefert die Zucchini noch Kalium für einen gesunden Stoffwechsel und reichlich Eisen.

Wenn ihr keine Avocado dazu geben möchtet, könnt ihr 80 g Kokosöl nehmen. Michaela nimmt dazu Kokosmilch.

Ich habe eine gelbe Zucchini verwendet, ich finde sie sind irgendwie süßer.
Ganz wichtig, probiert die Zucchini vorher, es kommt nämlich vor, dass sie bitter sein könnte und dann schmeckt der Pudding wirklich nicht.

roher Schokopudding

Rohkostpudding mit Avocado und Zucchini

Zutaten
300 g     Zucchini (gelb)
100 g     Datteln
3 EL      Kakao
1            Avocado
2 cm      Vanilleschote
1 Prise   Salz

Zubereitung
Zucchini klein schneiden. Avocado halbieren, entkernen und Fruchtfleisch herauslösen. Zucchini und Avocado mit den restlichen Zutaten in einen starken Mixer geben (meiner ist ein Bianco).
Wer keinen starken Mixer hat, muss die Datteln falls sie zu fest sind evtl. vorher einweichen. und die Vanilleschote auskratzen.

Alles miteinander pürieren, fertig.

Wenn ihr die Datteln vorher nicht eingeweicht habt, wird der Pudding nach einer Weile noch fester, da die Datteln die Feuchtigkeit des Puddings noch aufsaugen.











Und wie hat euch der Pudding geschmeckt?

Habt ihr auch ein Gericht, in dem ihr gerne Zutaten untermogelt?

Teilt es mir doch mit und schreibt mir ein Kommentar zu diesem Post- ich freu mich!


Viele Grüße aus der Küche


Stefanie

12. Mai 2014

BESSER ALS MILCHREIS - QUINOA-CREME MIT ERDBEEREN (vegan, glutenfrei)

Endlich ist es wieder so weit, es gibt deutsche Erdbeeren. So schön rot und glänzend betören sie mit ihrem herrlichen Duft jede Nase.
Dazu sind sie auch noch unheimlich gesund und genau das richtige für einen leckeren Mittagssnack.


Heute gibt es Quinoa-Creme !

Quinoa ist ein Gewächs aus den Anden und hat einen leicht nußigen Geschmack. Es ist sehr reich an Mineralstoffen und Eiweiß. Es enthält mehr Eisen und Calcium als unsere Getreidesorten. Außerdem enthält es die Aminosäure Lysin, welche sogar vor Krebs schützen soll.
Zudem ist es glutenfrei und belastet dadurch unsern Darm nicht.

Ein ideales Pseudogetreide um unserem Kindern die Energie wieder zu geben, welche sie in der Schule verbraucht haben.


Quinoa lässt sich süß aber auch herzhaft als Beilage oder Salat zubereiten.
Für uns ist er eine ideale Ergänzung in unserem Speiseplan. Ein Genuss und eine Bereicherung zu gleich. Meine Tochter liebt Quinoa-Creme und wünscht sie sich  jedes Mal wenn ich sie nach einem Mittagssnack frage.

Zubereitung für 2 Portionen

100g   Quinoa
350ml Haferdrink (Milch oder anderer Milchersatz)
1 Tl     Honig oder Agavendicksaft
1Pr.     Salz
1 Msp gemahlene Vanille

Den Quinoa in einem Sieb waschen, damit die Bitterstoffe entfernt werden. Anschließend in einem Topf mit Haferdrink, Salz und Honig aufkochen und etwa 20 Minuten zugedeckt, leicht köcheln lassen, bis die Flüssigkeit verkocht bzw. verdampft ist.

Jetzt kann die Quinoa-Creme angerichtet werden. Ich gebe gerne Früchte und etwas Ahornsirup, hier noch gehackte Cashewkerne darüber. Es schmeckt bestimmt auch Apfelmus oder Zimt. Oder ihr lasst ein paar Rosinen mit kochen. Der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.



Auf jeden Fall tut ihr euch und euren Kindern mit Quinoa etwas gutes, da er einfach mehr gesundheitsfördernde Stoffe enthält als Reis. Außerdem empfehle ich euch wirklich ihn mit Haferdrink, zu kochen. Warum wir auf Kuhmilch verzichten verrate ich euch demnächst in einem weitern Post.

Wenn ihr euch die Quinoa-Creme geschmeckt hat, freue ich mich sehr über euer Feedback.

Viele Grüße aus der Küche

Stefanie